Mehr Sicherheit durch gezielte Ausleuchtung der Straße
Dr. Stephan Völker wird für seine Arbeit mit dem Verkehrssicherheitspreis ausgezeichnet.
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Am 13. Oktober wurde Dr. Stephan Völker mit dem deutschen Verkehrssicherheitspreis 2006 für seine Forschung über die Optimierung von Fahrzeugscheinwerfern vom Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ausgezeichnet (siehe Bild). |
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Völker promovierte im Bereich Lichttechnik an der TU Ilmenau und arbeitete anschließend vier Jahre bei der Firma Hella in Lippstadt. Seit 2002 ist er in der Arbeitsgruppe von Prof. Wallaschek am HNI tätig. |
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Zentrales Thema von Völkers Arbeit ist die Frage, wie nächtliches Fahren sicherer gestaltet werden kann. Im Spannungsfeld zwischen möglichst guter Sicht für den Fahrer einerseits und möglichst geringer Blendung der übrigen Verkehrsteilnehmer andererseits gibt es Verbesserungspotenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Um die Sicherheit von Scheinwerfern bewerten zu können, sind objektive Maßzahlen notwendig, anhand derer die zukünftige Entwicklung von Scheinwerfern ausgerichtet werden sollte. Hierzu bedarf es jedoch ausgiebiger theoretischer und empirischer Forschung. Die mit dem Verkehrssicherheitspreis ausgezeichnete Habilitationsschrift liefert eine wesentliche Basis für die Auslegung solcher Scheinwerfersysteme nach sicherheitsrelevanten Kriterien. Sie gibt gleichsam den Rahmen der lichttechnischen Gestaltung von Scheinwerfersystemen vor, innerhalb dessen sich alle spezifischen Kundenwünsche befriedigen lassen. |
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Zum Erfolg von Völkers Forschungsarbeit hat nicht unwesentlich das fruchtbare Umfeld des L-LAB beigetragen. So haben zahlreiche Diplom- und Studienarbeiten im L-LAB diese Arbeit überhaupt erst möglich gemacht. Völkers Dank gilt damit neben den vielen fleißigen Studierenden im L-LAB letztlich auch der Firma Hella, die einen erheblichen Teile der Arbeit mitfinanziert hat. | |


