Im L-LAB wurde ein aktiver Scheinwerfer auf Mikrospiegelbasis entwickelt. Die Idee dabei ist, ständig mit einer dem Fernlicht vergleichbaren Lichtverteilung zu fahren und entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge durch eine entsprechende Sensorik zu erfassen und gezielt nicht anzustrahlen. Eine Beschreibung dieses Ansatzes findet sich in dem ATZ-Artikel „Lichttechnische Fahrerassistenz“ in der Ausgabe 03/2006
|
|
Zunächst wird gezeigt, wie sich das Fahren mit „Aktivem Licht“ aus der Sicht des Fahrers darstellt. Trotz der begrenzten Dynamik des Videofilms ist sehr gut zu erkennen, dass das Aktive Licht die Straße besser ausleuchtet. Die höhere Reichweite gegenüber Abblendlicht führt zu einer deutlich größeren Erkennbarkeitsentfernung und die breitere Ausleuchtung ist sehr gut an den Bäumen am linken Fahrbahnrand und dem Verkehrsschild am rechten Fahrbahnrand zu erkennen.
Es folgt eine Szene, die „Aktives Licht“ aus der Perspektive eines entgegenkommenden Fahrzeugs zeigt. Zunächst blendet der Aktive Scheinwerfer deutlich. In einer Entfernung von 180 m wird das entgegenkommende Fahrzeug detektiert und gezielt ausgeblendet. Ab dieser Entfernung ist der Aktive Scheinwerfer für den entgegenkommenden Verkehr nicht mehr von normalem Abblendlicht zu unterscheiden. Der Film verdeutlicht, dass die mit derzeitiger Sensorik realisierte Entfernung von 180 m zu niedrig ist. Hier wird derzeit an verbesserter Technik gearbeitet