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Bereits zum dritten Mal fand zwischen dem 19. und 23. September die L-LAB Summerschool statt. Das in Public-Private-Partnership geförderte L-LAB, Forschungszentrum für Lichttechnik und Mechatronik von der Hella KGaA und der Universität Paderborn, organisierte den Expertenaustausch in diesem Jahr unter dem Motto „Human factors in vehicle lighting“. 50 führende Experten aus aller Welt trafen sich im charmanten Ambiente des Ringhotels Roggenland in Waldeck am Edersee, um den Stand ihrer Forschungen sowie wichtige Entwicklungen für die automobile Lichttechnik der Zukunft vorzustellen und umfassend zu diskutieren. Getreu dem diesjährigen Motto der Veranstaltung „Human factors in vehicle lighting“, lag der Faktor Mensch im Fokus zahlreicher Beiträge. Lichttechniker, Arbeitswissenschaftler, Psychologen und Fahrzeugspezialisten verdeutlichten, dass auf diesem Gebiet nur durch interdisziplinäre Forschung die hohen Ziele der Fahrzeugindustrie erreicht werden können. |
 Teilnehmer der Summerschool 2005 |
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 Prof.Boyce |
Wie es sich in den vorangegangenen Jahren erfolgreich bewährt hatte, bereicherten sowohl Beiträge der Industrie als auch der Forschung die international ausgerichtete L-LAB Summerschool 2005. Gemeinsam formten sie die Veranstaltung zu einem angeregten Gedankenaustausch zwischen führenden Experten und jungen Nachwuchswissenschaftlern der verschiedensten Forschungsbereiche, Anwendungsgebiete und Regionen weltweit. Professor Peter Boyce , Rensselaer Polytechnic Institut, New York, gleichzeitig Autor des bekannten Textes „Human Factors in Lighting“, erläuterte die enge Verknüpfung zwischen der menschlichen Wahrnehmung und dem dafür notwendigen Verständnis von Auswirkungen veränderter Lichtparameter wie z.B. dem Lichtspektrum und der -verteilung auf die Sichtweite und den Sehkomfort. Ebenfalls aus der Forschung sprach Prof. Dr. Heiner Bubb, Lehrstuhlinhaber für Ergonomie an der Technischen Universität München, über die Fragestellung „Wie gelangen beim Autofahren die Informationen in unser Gehirn?“. Dabei ging er näher darauf ein, dass abgespeicherte Informationen in unseren Köpfen erst stimuliert werden müssen, um sie im Kurzzeitgedächtnis verarbeiten zu können. Diese Vorgänge, die natürlich nahezu permanent beim Autofahren ablaufen, beanspruchen jeweils eine gewisse Zeit, bevor Situationen korrekt eingeschätzt werden können.
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Die Beiträge aus der Industrie, vorwiegend fokussiert auf zukünftige Produkte und Potenziale in der Fahrzeugtechnik oder der Weiterentwicklung von LEDs, stammten von etablierten Unternehmen, wie der Hella KGaA Hueck & Co, BMW AG, DaimlerChrysler AG, OSRAM, Philips Lighting und Visteon. Aufgrund der einmal mehr gelungenen Mischung aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops der L-LAB Summerschool 2005 wurden die Organisatoren von den Teilnehmern ermuntert, die jährliche Ausrichtung beizubehalten, um auch weiterhin Erfahrungen weitergeben, sammeln und diskutieren zu können.
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